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Frühere mündliche (Examens-)Prüfungen

  • Prüfungs­termine 2019

    Mündliche Prüfung vom 02.07.2019

    Jäger (J) wartet an einem sehr heißen Sommerabend auf einem Hochsitz in einem staatlichen Forst darauf, dass ihm Wild „vor die Flinte kommt“. Er raucht währenddessen und wirft die noch glühende Zigarettenkippe gedankenverloren vom Hochsitz. In kürzester Zeit steht das umliegende Unterholz in Flammen. Das Feuer droht auf eine kleine Hütte in der Nähe des Hochsitzes überzugreifen, in der, wie J beobachten konnte, vor kurzer Zeit ein Pärchen (A und B) verschwunden war. J erkennt die Gefahr, dass beide verbrennen könnten, als sehr naheliegend, entschließt sich allerdings, sie nicht zu warnen, weil er fürchtet, dann mit dem Brand in Verbindung gebracht zu werden. Da A das Feuer aber rasch gerochen hatte, konnten beide noch in letzter Sekunde fliehen. A erleidet jedoch eine Rauchvergiftung, die eine vierwöchige Arbeits­un­fähigkeit zur Folge hat. Hätte J rechtzeitig gehandelt, so wären beide unverletzt geblieben. Die Hütte, die im Eigentum des D steht, brennt völlig nieder.

    J begibt sich zu seinem in der Nähe geparkten Fahrzeug und lässt sich auf den Fahrersitz fallen. Da fällt sein Blick auf eine halbvolle Flasche mit Weizenkorn. Um sich zu beruhigen, genehmigt sich J eine paar Schluck. Als er dann mit seinem Pkw losfährt beträgt seine Blutalkoholkonzentration 0,6 Promille. Auf dem Weg nach Hause kommt es aufgrund der Alkoholisierung und der Müdigkeit des J immer wieder zu kritischen Situationen. Einmal kann J noch im allerletzten Moment einen Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug verhindern.

    Wie hat sich J nach dem StGB strafbar gemacht?

    Mündliche Prüfungen vom 07.01.2019

    Fall 1:

    A steigt beim weitläufigen Anwesen des O über den Gartenzaun, betritt das Grundstück und läuft zum Haus. Er betritt einen offenstehenden Schuppen und trägt eine dort abgestellte Leiter zur Hinterseite des Hauses. Dort lehnt er die Leiter an und klettert auf einen Balkon im ersten Stock. Er setzt einen Schraubendreher an, um die Balkontür aufzuhebeln. Das Werkzeug zerbricht jedoch, bevor dies gelingt. A wirft den Schraubendreher frustriert zu Boden. Dann erkennt er jedoch, dass ein Fenster zum Balkon gekippt ist. A greift mit der Hand durch den Fensterspalt, öffnet den geschlossenen Fensterflügel und klettert ins Haus. Wie geplant beginnt er nun mit der Suche nach stehlenswerten Objekten. Nach einigem Suchen kommen ihm aber die Worte seines Bewährungs­helfers in den Sinn, es werde „sehr ernst“, wenn er noch einmal „Dummheiten“ mache. Als A zudem Geräusche aus einem anderen Zimmer hört, geht er rasch zum Fenster, klettert wieder hinaus und verlässt das Grundstück.

    Wie hat sich A strafbar gemacht?

     

    Fall 2:

    A kehrt nach seinem abendlichen Lauf durch den Park zu seinem gerade neu erworbenen Wohnhaus zurück und stellt fest, dass die Fassade mit Farbe beschmiert ist. Als er den Schaden begutachtet, wird er von T fest am Arm gepackt und mit den Worten bedacht: „Jetzt haben wir Dich, Du Schmierfink!“. A ist wegen der winterlichen Kälte mit einem Schlauchtuch vermummt und trägt einen dunklen Kapuzenpullover, so dass T davon überzeugt ist, A sei derjenige, der bereits in der Vergangenheit andere Häuser in der Nachbarschaft beschmiert hat. T will nun die Polizei rufen. Doch A reißt sich mit den Worten los, „Verschwinde, Du Hilfssheriff! Das ist mein Haus.“ Das glaubt T nicht und will wieder zugreifen. A kommt T jedoch zuvor und trifft ihn mit einem Faustschlag am Kopf. T erleidet eine Platz­wunde, schlägt nun aber seinerseits mit einer schweren Taschenlampe zu und verletzt A ebenfalls am Kopf. A geht bewusstlos zu Boden. Als T sieht, was er angerichtet hat, verlässt er den Ort des Geschehens. Er hält es zwar für möglich, dass A einige Zeit auf dem kalten Boden liegen und stark auskühlen wird, vertraut aber darauf, dass er gefunden wird, bevor er erfriert. A ist bereits stark unterkühlt, als er einige Zeit später gefunden und in seine Wohnung gebracht wird. Bleibende Schäden trägt er nicht davon.

    Wie haben sich A und T strafbar gemacht?

    Mündliche Prüfungen vom 14.01.2019

    Fall 1:

    A ist mit seinem hochmotorisierten Dienstwagen auf der BAB 5 zwischen Karlsruhe und Bruchsal mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Als vor ihm ein Kleinwagen auf der linken Spur auftaucht, der gerade einen Lkw überholt, fährt A bis auf wenige Meter auf und betätigt mehrfach die Hupe und gibt Lichtsignale. A weiß, dass er bei diesem Fahrmanöver den gebotenen Sicherheitsabstand weit unterschreitet. Den Fahrer des Kleinwagens (F) erschreckt das Fahrverhalten des A so sehr, dass er das Lenkrad verreißt und es zu einer Kollision mit dem Lkw kommt, bei der F schwer verletzt wird. Der Fahrer des Lkw bleibt unverletzt, aber das Fahrzeug wird schwer beschädigt. Mit einem solchen Ausgang hatte A nicht gerechnet. A kann noch ausweichen und an dem Unfall vorbeifahren. Er gibt Gas und verlässt rasch die Unfallstelle. A fährt sein Fahrzeug von der Autobahn und auf eine Landstraße. Auf einem Parkplatz hält er an und nimmt einen Benzinkanister aus dem Kofferraum, verschüttet das Benzin im Innenraum und entzündet es. Das Fahrzeug brennt völlig aus. Mit der Vernichtung des Fahrzeugs will A verdecken, dass er mit der Tat in Verbindung gebracht wird. Das Fahrzeug meldet A später bei der Polizei als gestohlen.

    Wie hat sich A strafbar gemacht?

     

    Fall 2:

    T hat von G den Tipp bekommen, dass O größere Mengen Bargeld und Wertgegenstände in seinem Wochenendhaus aufbewahrt. G meint, T könne sich doch dort mal „umsehen“. Daher fährt T in der Nacht zu dem abgelegenen Haus und bricht die Eingangstür auf. Er betritt die Räume und findet nach kurzem Suchen in der Küche 10.000 Euro, in einer Zuckerdose versteckt. Außerdem findet er eine schwere goldene Uhr auf einem Schreibtisch. Das Geld und die Uhr nimmt er an sich. Als er G ein paar Tage später wiedertrifft, gibt er ihm mit einem breiten Grinsen 1.000 Euro. Mit der Uhr geht T zu einem Juwelier (J) und verkauft sie ihm zu einem Zehntel des Markt­preises. J ist davon überzeugt, dass T diese Uhr nicht legal erlangt haben kann; woher sie kommt ist ihm aber auch völlig gleichgültig, weil er ein „gutes Geschäft“ machen will.

    Wie haben sich T, G und J strafbar gemacht?

  • Prüfungs­termine 2018

    Mündliche Prüfung vom 27.06.2018

    T hat seine Freunde eingeladen, um mit ihnen abends Videospiele zu spielen. Als um 22.00 Uhr seine Freundin (F) von der Arbeit nach Hause kommt, bittet sie die Freunde des T zu gehen. T möchte allerdings weiterspielen und macht der verärgerten F einen „Beruhigungs­tee“, den er mit einem starken Schlafmittel versetzt. F trinkt den Tee und schläft ein. T glaubt, dass sein Verhalten nicht strafbar sei, weil ein Schlafmittel nicht „weh tut“ und er das Mittel auch häufig nimmt. Außerdem habe F doch ihre Ruhe haben wollen. Als F am nächsten Tag gegen Mittag aufwacht, fühlt sie sich immer noch schläfrig, fährt dann aber mit dem Auto zu ihrer Mutter. Auf dem Weg dahin nickt sie am Steuer immer wieder fast ein. Deswegen übersieht sie auch einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen), den A und B nachts aus Langeweile auf einer örtlichen Durchgangsstraße auf die Straße gemalt haben. Die beiden halten das für einen harmlosen Streich. O überquert an dem „Zebrastreifen“ die Straße, ohne auf F zu achten. F reagiert zu spät, touchiert O und verletzt ihn dabei leicht.
    Wie haben sich A, B, T und F nach dem StGB strafbar gemacht?

     

    Mündliche Prüfungen vom 15.01.2018

    Fall 1:

    Chirurg (A) ist als stellvertretender Oberarzt in einer Klinik tätig. Dort führt er auch Leberoperationen durch. Bei dieser Gelegenheit nutzt er einen Argon-Laser, um seine Initialen auf die Leber der Patienten zu brennen. Zu gesundheitlichen Komplikationen kommt es bei diesen Patienten nicht. Die Benutzung des Lasers, die in diesen Fällen nicht erforderlich war, lässt A in die Dokumentation der OP eintragen. Das Krankenhaus rechnet sie gegenüber den Privatpatienten ab. Bei der Kontrolle der durch die Buchhaltung erstellten Rechnung fällt dem Geschäftsführer der Klinik (G) auf, dass für die abgerechneten Operationen kein Lasereinsatz vorgesehen ist; er korrigiert die Rechnung jedoch nicht, weil er davon ausgeht, dass das Gerät benutzt wurde. Ob dies medizinisch erforderlich war, ist ihm gleichgültig. Ebenso gleichgültig ist ihm, dass einer der Patienten (P) mit der Klinik vereinbart hatte, ausschließlich vom Chefarzt operiert zu werden und dafür einen Aufschlag bezahlt. Die Operation hat aber nicht der Chefarzt (C), sondern A vorgenommen. P reicht die Rechnung an seine Versicherung weiter, die den Aufschlag auch bezahlt. Zwei Tage später erfährt er von einem Freund, dass dieser zum Zeitpunkt der OP mit dem Chefarzt Golf gespielt hat. Die Operation wird mit dem für den Chefarzt üblichen 3,5fachen Satz abgerechnet.

    Dem anderen Patienten des A, dem O, spiegelt C wahrheitswidrig vor, die bevorstehende, besonders dringliche Operation sei in diesem Krankenhaus nur von ihm rechtzeitig zu leisten, aber die Chefarztbehandlung werde er nur gegen eine „Spende“ in Höhe von 7.500 € an ihn persönlich vornehmen. O zahlt, weil er sein Leben in Gefahr sieht. Das hatte C so beabsichtigt. A, der von der Vereinbarung nichts weiß, operiert.

    Wie haben sich A, G, C und P nach dem StGB strafbar gemacht?

    Fall 2:

    A und B haben bei C Schulden. Sie werden von ihm immer wieder aufgefordert, die ausstehenden Beträge zurückzuzahlen. Hierbei droht C auch mit körperlicher Gewalt. A und B sprechen darüber, wie sie dieses Problem lösen können. A schlägt vor, den C unter dem Vorwand einer Geldübergabe zu einem Treffen zu bestellen und dann dort zu erstechen. B stimmt zwar zu, glaubt aber nicht, dass A dieses Unterfangen wirklich umsetzen will. Mit C wird ein nächtliches Treffen verabredet. Auf dem Weg dorthin fordert A den B auf, ihm sein Messer auszuhändigen. B übergibt das Messer, glaubt aber weiterhin nicht daran, dass A „ernst machen“ wird. Am Treffpunkt angekommen, kündigt A gegenüber C an, er habe Geld mitgebracht, zieht dann aber das Messer aus der Tasche und sticht sofort auf C ein, um ihn zu töten. Der Stich trifft C am Arm und hinterlässt eine stark blutende, aber nicht unmittelbar lebensgefährliche Wunde. Als A das Blut am Arm des C sieht, geht er davon aus, C erheblich aber nicht lebensgefährlich verletzt zu haben. Er lässt das Messer fallen und sieht von weiteren Stichen ab. B ist durch den Angriff auf C völlig überrascht, kommt aber zu dem Schluss, dass sie C nun nicht mehr leben lassen können. Er hebt das Messer auf und sticht mehrfach auf den durch die Stichverletzung in seiner Verteidigung eingeschränkten C ein, der tödlich verletzt wird und verstirbt.

    Wie haben sich A und B nach dem StGB strafbar gemacht?

     

    Mündliche Prüfungen vom 08.01.2018

    Fall 1:

    A möchte sich an B rächen. Zu diesem Zweck deponiert er eine Bombe im Pkw des B. Als B mit dem Fahrzeug startet und auf die Autobahn fährt, zündet A den Sprengsatz mit einem Fernzünder. Die Bombe explodiert und das Fahrzeug gerät in Brand. B gelingt es, das schlingernde Kfz auf den Seitenstreifen zu steuern, das Fahrzeug zu verlassen und sich in letzter Sekunde in Sicherheit zu bringen, bevor das Fahrzeug völlig in Flammen aufgeht. Der Fahrer eines nachfolgenden Lkw (F) ist kurz unaufmerksam und fährt trotz Vollbremsung in das brennende Autowrack hinein und wird durch den Aufprall so schwer verletzt, dass er mehrere Monate arbeits­un­fähig ist, sich aber vollständig erholt. A hatte mit einem Brand gerechnet und sogar mit dem Tod des B, aber nicht damit, dass andere Personen verletzt werden. A verlässt rasch den Ort des Geschehens, ohne sich darum zu kümmern, welchen Schaden er angerichtet hat. Strafbarkeit des A nach dem StGB (§ 308 StGB ist nicht zu prüfen).

    Fall 2:

    A kauft in einem Drogerie­markt ein. Während sie dort mit ihrem Einkauf beschäftigt ist, lässt der Ladendetektiv D eine Tube mit Haarkur zum Preis von 65 Cent in ihre offene Handtasche im Einkaufswagen fallen. D lässt A die Kasse passieren und ihre anderen Waren bezahlen, dann stellt er sie am Ausgang zur Rede. D fordert sie auf, ihre Handtasche kontrollieren zu lassen. Da A ahnungs­los ist, stimmt sie zu. D „findet“ die Haarkurtube und hält sie der überraschten A hin. Die hinzugerufene Filialleiterin F, die an einen Diebstahlsversuch glaubt, fordert nun von A die Angabe ihrer Personalien und die Zahlung einer Bearbeitungs­gebühr von 75 Euro. A verweigert die Bezahlung und erklärt, dass sie sich nicht vorstellen könne, wie die Tube in ihre Tasche gekommen ist. Als sie verkündet, dass sie nun gehen werde, hält F sie fest und erklärt, sie dürfe erst gehen, wenn die 75 Euro gezahlt seien. Als A sich losreißen will, fasst D ebenfalls zu und fügt A schmerzhafte Hämatome am Oberarm zu. Dennoch gelingt es A, einen Arm zu befreien und F den Ellbogen schmerzhaft ins Gesicht zu schlagen. D bekommt nun beide Arme der A zu fassen. Als sie erkennt, dass sie körperlich weit unterlegen ist, zahlt sie die 75 Euro. Zudem zeigt D die A bei der Polizei wegen Diebstahls an und F stellt Strafantrag wegen Körperverletzung.

  • Prüfungs­termine 2017

    Mündliche Prüfung vom 03.07.2017

    A und B verabreden sich in der Mannheimer Innenstadt zu einem sog. Stechen (illegalen Straßenrennen). Sowohl A als auch B haben zu diesem Rennen ihre Freundinnen X und Y mitgebracht, die jeweils auf dem Beifahrersitz sitzen. An einer roten Ampel halten sie an und warten beide auf die Grün­phase. Als die Ampel auf Grün springt, fahren beide mit großer Beschleunigung an und rasen mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung des vereinbarten Ziels los. Beide wollen zuerst dort ankommen und halten daher weder an roten Ampeln, noch an Stoppschildern an. Sie lassen alle Verkehrs­regeln außer Acht. A und B gelangen mit hoher Geschwindigkeit an eine Kreuzung, beiden ist bewusst, dass sie eine Kollision mit einem in diese Kreuzung einfahrenden vorfahrberechtigten Fahrzeug nicht werden verhindern können, weil keiner der beiden bereit ist, seine Geschwindigkeit zu reduzieren. Die eigene Lebensgefahr bei einer solchen Kollision sehen beide ebenso wie die Lebensgefahr für ihre Beifahrerinnen und andere Verkehrs­teilnehmer, entweder in einem kreuzenden Fahrzeug oder für Fußgänger. Um das Rennen zu gewinnen, überlassen sie es jedoch dem Zufall, ob es zu einer Kollision kommt. Zu diesem Zeitpunkt fährt C mit seinem Pkw vorfahrtberechtigt in die Kreuzung ein. Das Fahrzeug des A stößt mit dem Fahrzeug des C zusammen, wobei letzteres völlig zerstört und C sofort getötet wird. Durch die Kollision wird das Fahrzeug des C auf das Fahrzeug des B geschleudert. Die im Fahrzeug des B sitzende Y wird verletzt. Durch umherfliegende Trümmerteile wird zudem eine Passantin verletzt.

     

    Mündliche Prüfung  vom 23.01.2017

    A und B sind mit dem Kfz des A auf dem Weg zu einem Fußballspiel. A fährt auf der Landstraße mit 100 km/h. Da sie zu spät losgefahren sind, fordert B den A auf, schneller zu fahren. Dieser Aufforderung kommt A nach und fährt 120 km/h. In einer Kurve kommt es aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit bei einem waghalsigen Überholmanöver zu einer Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer M. A hält an und stellt fest, dass sein Fahrzeug nur leicht beschädigt wurde. M wurde von seinem Fahrzeug geschleudert und ist bewusstlos im Straßengraben liegen geblieben. A und B haben dies wahrgenommen, trotzdem steigen sie beide wieder in das Fahrzeug des A und verlassen schnell den Ort des Geschehens. A flieht, weil er mit dem Unfall nicht in Verbindung gebracht werden will. Er fürchtet den Verlust seiner Fahr­erlaubnis. Damit, dass M an seinen Verletzungen oder dadurch sterben könnte, dass er von einem anderen Fahrzeug überfahren wird, rechnet er zwar, will aber lieber dieses Risiko eingehen, als seinen Führerschein zu verlieren. B ist der Meinung, er sei an dem Unfall nicht schuld, weil er nicht gefahren sei, daher sieht er keine Verpflichtung, M zu helfen. M wird von einem anderen Autofahrer gefunden und ärztlich versorgt. Er überlebt den Unfall ohne dauerhafte Folgen.

    Strafbarkeit von A und B nach dem StGB?

     

    Mündliche Prüfung vom 19.01.2017

    A begibt sich eines Nachts zum Haus des O, um ein wertvolles Gemälde aus dem Arbeits­zimmer des O zu entwenden. Er klettert über den 1,8 m hohen Gartenzaun, schleicht durch den Garten und betritt das Haus durch eine Terrassentür. Diese Tür öffnet er, indem er durch ein gekipptes Fenster hindurchgreift, so dass sich die Türverriegelung leicht öffnen lässt. Danach geht er umgehend ins Arbeits­zimmer. Dort muss er allerdings feststellen, dass das gesuchte Bild nicht an seinem Platz hängt. Enttäuscht wendet sich A zum Gehen, dabei fällt sein Blick auf ein Buch, das er für sehr alt und wertvoll hält. Tatsächlich handelt es sich aber um eine weitgehend wertlose Replik. Das kleine Buch steckt A in seine Jackentasche. Als er das Haus verlässt erkennt A, dass sich auf der Holzbank vor dem Haus der Nachbar N niedergelassen hat und seine Pfeife raucht. A kann N nicht ausstehen und wollte ihm immer schon mal „eine verpassen“. Daher nimmt er – obwohl er leicht unbemerkt entkommen könnte – einen im Garten herumliegenden Ast und schlägt ihn N über den Schädel. Wie von A beabsichtigt, sinkt N bewusstlos zu Boden. A verlässt das Gelände.

    Strafbarkeit des A nach dem StGB?

  • Prüfungs­termine 2016

    Mündliche Prüfung vom 27.06.2016

    A und seine Freundin B fahren nach einer Veranstaltung mit ihren Fahrrädern über einen Fahrradweg nach Hause. Es ist dunkel, regnerisch und an ihren Mountainbikes haben sie kein Licht. Nur A hat eine sehr helle Stirnlampe auf dem Kopf. Auf einer starken Steigung auf einem schmalen Weg, den A und B sehr langsam hinauffahren, kommt ihnen mit hoher Geschwindigkeit C entgegen. Auch C hat an seinem Fahrrad kein Licht montiert und rast nun gerade auf die einige Meter vor A fahrende B zu. C hatte sie in der Dunkelheit nicht gesehen, weil er nur auf das helle Licht des A, nicht aber auf die nicht beleuchtete B geachtet hatte. A erkennt, dass es zu einer Kollision kommen wird. In einem verzweifelten Versuch, das zu verhindern, ruft er laut und schiebt seine Stirnlampe so hoch, dass sie C blendet. Vor Schreck und mangels Sicht verliert C die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzt und verletzt sich am Kopf. Mit diesem Ausgang hatte A durchaus gerechnet, hatte aber keine andere Möglichkeit gesehen, B vor der Kollision zu schützen. Wie haben sich die Beteiligten nach dem StGB strafbar gemacht?

    § 67 StVZO Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern

    (1)...

    (2)3 Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebs­fertig sein...

    (3) Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein. Der Lichtkegel muss mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer. Der Scheinwerfer muss am Fahrrad so angebracht sein, dass er sich nicht unbeabsichtigt verstellen kann. Fahrräder müssen mit mindestens einem nach vorn wirkenden weißen Rückstrahler ausgerüstet sein.

    (4)...

     

    Mündliche Prüfung vom 18.01.2016

    A will sich an X rächen. Da sich A aber nicht die Hände schmutzig machen will, geht er zu B und kündigt ihr an, er habe noch ein paar Fotos auf seinem Smartphone, auf denen sie „sehr unvorteilhaft“ aussieht, weil sie völlig betrunken war. Diese Bilder werde er „ins Internet stellen“, wenn B nicht heute Nacht bei X eine Flasche mit Farbe in den Briefkasten schüttet. A und B wissen beide, dass X auf ein wichtiges Schriftstück wartet, das morgens mit der Post kommen soll. Der Brief soll in der Farbe landen und unbrauchbar werden. B gibt der Forderung des A nach, weil sie keinen anderen Ausweg sieht. Nachts schleicht sie mit der Flasche zum Briefkasten des X. Gerade als sie die Flasche ansetzt, hört sie wie X gerade nach Hause kommt und sich der Tür nähert. B zieht sich in die Büsche vor dem Haus zurück und wartet eine Weile. Als sie sicher ist, dass X im Haus ist, kommt sie aus ihrem Versteck und setzt die Flasche an. Versehentlich verwechselt sie nun im Dunkeln die Briefkästen, so dass die Post des Nachbarn, der sich seit einigen Tagen im Urlaub befindet, völlig eingefärbt und unleserlich wird.

    Als A davon erfährt, geht er zu B und sagt zu ihr, sie sei „zu dumm, um eine einfache Anweisung auszuführen“. Da müsse er ihr wohl zeigen, dass er „das mit den Bildern ernst“ meine und beginnt damit, die Dateien in ein soziales Netzwerk zu laden. Bevor er die Bilder jedoch freigeben kann, schlägt B ihm das Smartphone aus der Hand. Das Gerät fällt zu Boden und zerbricht. A bleibt wie versteinert stehen, während B wegläuft.

    Nun will sich A an B rächen. Er weiß, dass sie sich am folgenden Abend mit Freunden in einer Bar aufhält. Hierhin folgt er ihr und schüttet ihr ein geschmacksfreies Mittel in ihr Getränk, das – wie A weiß – zu schweren Beeinträchtigungen des Bewegungs­ablaufs und der Wahrnehmungs­fähigkeit führt. Als es zu ersten Ausfallerscheinungen bei B kommt, wird sie von einer Freundin mit nach Hause genommen und versorgt. Bleibende Schäden entstehen erwartungs­gemäß nicht.

    Strafbarkeit von A und B?

     

    Mündliche Prüfung vom 15.01.2016

    A und B spielen an einem eiskalten frühen Januarmorgen gegen 1.00 Uhr auf einem abgelegenen und unbeleuchteten Fahrradweg mit Feuerwerkskörpern herum. Dabei gehen einige Flaschen zu Bruch. Die z.T. großen Scherben bleiben auf dem Weg liegen, weil A und B keine Lust haben aufzuräumen. Beiden ist klar, dass Fahrradfahrer möglicherweise durch die Scherben fahren und zu Fall kommen könnten; sie halten das aber für eher unwahrscheinlich. Kurz nachdem A und B dem Ort mit den Scherben den Rücken zugewendet haben, kommt X mit seinem Fahrrad angefahren. Weil er ohne Licht fährt, sieht er die Scherben nicht, kommt zu Fall, schlägt mit dem Kopf auf und bleibt bewusstlos liegen. A und B haben den Unfall wahrgenommen, aber nur A hält es für möglich, dass X wegen der Scherben gestürzt ist. Jedoch ist A der Auffassung, dass er X nicht helfen müsse, weil der ohne Licht unterwegs war und deswegen selbst schuld an seinem Unfall sei. Beide verlassen den Unfallort, obwohl sie erkannt haben, dass X bewusstlos ist. Nach einigen Minuten kommt zufällig ein Passant vorbei, der ärztliche Versorgung für X organisiert, so dass dieser den Unfall ohne bleibende Schäden übersteht.

     Strafbarkeit von A und B nach dem StGB?

     

    Mündliche Prüfung vom 11.01.2016

    A ist Vorsitzender der elitären Studentenverbindung Omega. B will in diese Verbindung eintreten. A teilt B mit, dazu sei es erforderlich, der Omega einen besondere Gefallen zu tun: C sei aus der Verbindung ausgeschlossen worden, habe aber noch geheime Informationen der Verbindung. Diese befänden sich auf dem Laptop des C. Dieses Gerät soll B an sich bringen und dem A aushändigen. Tatsächlich geht es A nicht um irgendwelche Daten, sondern er will nur den neuen Laptop des C haben. B stimmt dieser Bedingung zu und begibt sich zur Wohnung des C. Das einfache Schloss öffnet er mit einer Plastikkarte, dann betritt er die Wohnung des C. Er findet den Computer, nimmt ihn an sich. Bevor er die Wohnung verlässt, nimmt B spontan noch drei 100 Euro-Scheine mit, die er auf einem Tisch findet. Mit dem Laptop begibt sich B zu A und erklärt ihm, er werde nun die Festplatte löschen. Das Gerät an A zu übergeben hatte B nie vor. A sagt dem B nun, wenn er ihm das Gerät nicht aushändige, könne er das mit der Mitgliedschaft vergessen. B übergibt A den Computer. Als A erfährt, dass B auch noch das Geld mitgenommen hat, verlangt er von B die Übergabe der Scheine und droht ihm, ihn ansonsten anzuzeigen. B kommt der Aufforderung nach.

    Strafbarkeit von A und B nach dem StGB?

  • Prüfungs­termine 2015

    Mündliche Prüfung vom 23.06.2015

    Fahrradfahrerin (R) fährt ohne Rücksicht auf den Straßenverkehr über eine rote Fußgängerampel. Dadurch wird der Busfahrer (B) gezwungen, eine Vollbremsung zu machen. Im Bus wird der 85jährige Fahrgast (F) zu Boden geschleudert, weil er sich noch nicht hinsetzen konnte. B war sofort nach dem Schließen der Tür losgefahren, ohne darauf zu achten, ob die Fahrgäste bereits Platz genommen hatten. R hat die Vollbremsung zwar gesehen und sogar das laute Geräusch aus dem Bus gehört. Dennoch fährt sie weiter, weil es ihr gleichgültig ist, was im Bus passiert ist. Sie glaubt, das gehe sie nichts an, weil sie nicht in einen Unfall verwickelt wurde. F wird durch den Sturz verletzt; er klagt über Schmerzen und bittet B, sofort anzuhalten und einen Arzt zu verständigen. B meint, F sei selbst schuld, er hätte sich schneller hinsetzen müssen. Es seien auch nur noch ein „paar Haltestellen bis zum Ende der Tour“. Dann werde B einen Arzt rufen. F erklärt wahrheitsgemäß, er habe große Schmerzen. B funkt daraufhin die Zentrale an und fragt bei seinem Vorgesetzten (V) nach, wie er sich verhalten soll. V weist B trotz dessen zutreffender Schilderung der Verhältnisse an, die Tour zu Ende zu fahren. V glaubt, B suche mal wieder eine Ausrede, um nicht arbeiten zu müssen und droht ihm mit Kündigung, wenn er sofort nicht weiterfahre. Obwohl B wegen des Alters des F mit schwersten Verletzungen rechnet, setzte er die Fahrt aus Angst um seinen Arbeits­platz fort. Er beendet die Tour nach einer halben Stunde und ruft dann einen Arzt. Hätte er sofort einen Arzt gerufen und angehalten, dann wäre F eine halbe Stunde Schmerzen erspart geblieben. Tatsächlich war F trotz der Schmerzen nicht schwer verletzt.

    Wie haben sich die Beteiligten strafbar gemacht?

     

    Mündliche Prüfung vom 13.01.2015

    A ist sehr hungrig und hat kein Geld, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Da kommt er an dem Gelände des Lebensmittelgeschäfts von O vorbei. Vom Tor des Geländes aus sieht er einen offen stehenden Müllcontainer, in dem sich noch verpackte Lebensmittel befinden. Er betritt das Gelände, auf dem ohnehin reger Verkehr herrscht und geht zu dem Container. A entnimmt drei Plastiktüten mit Brötchen, die er sofort verzehrt. Als der Geschäftsführer des Super­marktes (G) das sieht, ergreift er A am Arm und hält ihn mit schmerzhaftem Griff fest, während er die Polizei informiert. A hat zu viel Angst, um sich gegen G zu wehren, obwohl er denkt, er habe doch nichts Verbotenes getan, schließlich waren die Lebensmittel weggeworfen worden. G denkt, er habe das Recht, A an die Polizei übergeben, schließlich habe der die Lebensmittel gestohlen.

    Strafbarkeit von A und G nach dem StGB?

  • Prüfungs­termine 2014

    Mündliche Prüfung vom 25.06.2014

    Nach den Feststellungen des Landgerichts betrat der mit einer Sturmhaube maskierte Angeklagte durch eine offen stehende Terrassentür die Wohnung der Geschädigten. In der einen Hosentasche trug er griffbereit ein Pfefferspray, in der anderen einen Elektroschocker bei sich. Diese Gegenstände wollte er erforderlichenfalls einsetzen, um etwaigen Widerstand gegen die geplante Wegnahme von Geld aus der Wohnung zu brechen. Als die Geschädigte den Angeklagten bemerkte, drückte er ihr mit dem Elektroschocker mehrmals auf den Arm und versuchte, einen Stromschlag auszulösen. Dies scheiterte jedoch, weil der Sicherungs­stift nicht eingeführt war, den der Angeklagte möglicherweise gar nicht bei sich hatte. Die Geschädigte fürchtete dennoch weitere körperliche Übergriffe und wies den Angeklagten deshalb auf Geld in ihrer Handtasche hin, in der er einen Umschlag mit 1.000 € und ein Portemonnaie mit 285 € fand, die er an sich nahm. Zudem öffnete die Geschädigte auf Aufforderung des Angeklagten den Tresor, dem er weitere 900 € entnahm.

    (Sachverhalt: BGH, Beschl. v. 6.5.2014 - 3 StR 134/14)

  • Prüfungs­simulationen

    Simulation der mündlichen Prüfung vom 5.12.2018

    A und B gelangen durch ein Loch in einem Zaun auf das Gelände des Getränkehandels des G. Dort entwenden sie zahlreiche zusammengedrückte Plastikpfandflaschen sowie 100 leere Glaspfandflaschen der Brauerei W, die eine charakteristische gebogene Form haben. A geht davon aus, dass G als Inhaber des Getränkehandels Eigentümer sowohl der Plastik- als auch der W-Flaschen ist. B nimmt dagegen zutreffend an, dass die besonders geformten W-Flaschen nur „verliehen“ werden, weil keine andere Brauerei sie brauchen könnte. Die beiden beabsichtigen das gesamte Pfandleergut bei G abzugeben, um dafür das Pfand zu erhalten. Am nächsten Tag gehen sie zu G und geben das Leergut ab und kassieren Pfand in Höhe von insgesamt 70 Euro.

    Strafbarkeit von A und B (etwaige Strafanträge wurden gestellt)?

     

     

    Simulation der mündlichen Prüfung vom 25.11.2015

     A und B haben aus der Insolvenz ihres Unternehmens 100 minderwertige HiFi-Lautsprecher übrig. Da sie diese noch zu einem guten Preis verkaufen wollen, präparieren sie die Lautsprecher. Sie besorgen sich Gehäuse eines Herstellers, der hochwertige und teure Lautsprecher herstellt, und bauen in diese die billige Technik ein. Dann bieten sie die Geräte dem T zu einem Preis an, der deutlich unter dem für die hochwertigen Geräte, aber über dem für die billigen Geräte einschließlich der hochwertigeren Gehäuse liegt. Um den geringen Preis zu erklären, deuten sie an, die Geräte wären „vom Lkw gefallen“. T versteht diese Aussage wie von A und B beabsichtig: Er denkt die Geräte seien gestohlen und hält A und B für professionelle Diebe. Er kauft die Waren, weil er glaubt einen „guten Deal“ zu machen.

    Als T erste Reklamationen von seinen Kunden bekommt, erkennt er die Täuschung. Er beschließt A und B zu bestrafen und ein Exempel zu statuieren. T schickt X los, damit er A und B „umlegt“. X beschließt jedoch, A und B nicht zu töten, sondern sie erst zu verhören und ihnen dann „nur ein paar Knochen zu brechen“. X geht nachts zur Wohnung des A. Dieser ist allerding gewarnt worden und wartet mit einer Schrotflinte hinter der Tür. Als X sich noch auf dem Weg im Vorgarten befindet, schießt A durch das Fenster auf einen schwarzen Schatten (den X), der sich dort nähert. X wird nicht getroffen und flieht. Bei dem Schuss ist A die Gefahr bewusst, dass er X schwer verletzen oder sogar töten könnte, das ist ihm aber egal. Ihm geht es nur darum, X zu vertreiben. A schießt kein zweites Mal, weil er erstens sein Ziel erreicht hat und zweitens den Schatten im Dunkeln nicht mehr erkennen kann.

    Wie haben sich A, B, T und X nach dem StGB strafbar gemacht?

     

    Simulation der mündlichen Prüfung vom 27.05.2015

    (Sachverhalt aus BGH 4 StR 607/14 v. 23.4.2015)

    T1 und T2 folgten, dem gemeinsamen Tatplan entsprechend, mit einem PKW dem vom N, am Flughafen Frankfurt am Main mit Produkten der Firma O beladenen LKW auf die Bundes­autobahn A 3. T1 und T2 fuhren kurz vor einem Rastplatz auf der mittleren Fahrspur der Autobahn neben den LKW. T1 betätigte die Hupe, T2 gab vom Beifahrersitz aus dem Nebenkläger durch das geöffnete Fenster per Handzeichen zu verstehen, er solle rechts herausfahren.

    N nahm – wie von T1 und T2 beabsichtigt – an, dass es sich um eine Polizeistreife in Zivil handele und eine Fahrzeugkontrolle durchgeführt werden solle. Er lenkte daher den LKW auf den Rastplatz, hielt an und stellte den Motor ab. T1 brachte das von ihm geführte Fahrzeug dort ebenfalls zum Stehen. T2 ging auf die Fahrertür des LKW zu und rief: „Polizeikontrolle! Papiere bitte!“

    Während N nach den Fahrzeugpapieren und Fracht­unterlagen griff, streifte sich T2 eine Unterziehhaube über das Gesicht, öffnete die Fahrertür des LKW und bedrohte N mit einer nicht geladenen Pistole. Er zwang ihn, sich auf das Bett in der Kabine hinter dem Fahrersitz zu legen, wo er ihn fesselte und ihm eine Jacke über den Kopf legte.

    Dann fuhr er mit dem LKW zu einem für das Umladen der Beute vorgesehenen Platz. Dort warteten die M und Z mit einem weiteren Fahrzeug, auf das die vier Beteiligten Waren im Wert von rund 450.000 Euro umluden.

     Strafbarkeit der Beteiligten?