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BVerfG, Beschl.v. 11.März 2020 – 2 BvL 5/17:Blankettstraf­vorschrift im Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch verfassungs­gemäß

Das BVerfG hat entschieden, dass § 58 Abs. 3 Nr. 2 sowie § 62 Abs. 1 Nr. 1 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs (Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch – LFGB) mit den verfassungs­rechtlichen Bestimmtheits­anforderungen nach Artikel 103 Abs. 2, 104 Abs. 1 Satz 1 und 80 Abs. 1 Satz 2 GG vereinbar sind.Hier finden Sie die Leitsätze sowie Links zum Volltext der Entscheidung und der Pressemitteilung.

  1.  58 Absatz 3 Nummer 2 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (Bundes­gesetzblatt I Seite 945) sowie vom 24. Juli 2009 (Bundes­gesetzblatt I Seite 2205) ist mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit die Vorschrift über § 58 Absatz 1 Nummer 18 auf § 13 Absatz 1 Nummer 1 und 2 verweist.
  2. § 62 Absatz 1 Nummer 1 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. April 2006 (Bundes­gesetzblatt I Seite 945) sowie vom 24. Juli 2009 (Bundes­gesetzblatt I Seite 2205) ist mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit die Vorschrift dazu ermächtigt, die Tatbestände zu bezeichnen, die als Straftat nach § 58 Absatz 3 Nummer 2 in Verbindung mit § 58 Absatz 1 Nummer 18 und § 13 Absatz 1 Nummer 1 und 2 zu ahnden sind.

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