DE / EN

Lehr­angebot

Lehr­stuhl für Öffentliches Recht, Wirtschafts­recht, Informations­recht und Rechts­ökonomie

Für nähere Informationen sowie Materialien wählen Sie bitte per Klick eine Lehr­veranstaltung aus. Alle Informationen sind für angemeldete Vorlesungs­teilnehmer auch über die ILIAS-Lernplattform und das Portal2 der Universität Mannheim abrufbar.

Frühjahrs-/Sommersemester 2020

Vorlesungen

Kursname Details Zeitraum
Allgemeines Verwaltungs­recht und Verwaltungs­prozessrecht (Vertiefung)

Orte, Zeiten und Materialien

13.02.2020-28.05.2020
Grundlagen des Wirtschafts­verwaltungs­rechts

Orte, Zeiten und Materialien

14.02.2020-29.05.2020
Polizeirecht

Orte, Zeiten und Materialien

14.02.2020-29.05.2020

Übung im Öffentlichen Recht für Anfängerinnen und Anfänger

Hier finden sie den Zeitplan für die Übung im Öffentlichen Recht für Anfängerinnen und Anfänger. Weitere Informationen finden sie hier.

Arbeits­gemeinschaften

Kursname Details Zeitraum
Grundlagen des Wirtschafts­verwaltungs­rechts

Orte, Zeiten und Materialien

17.02.2020-29.05.2020
Allgemeines Verwaltungs­recht und Verwaltungs­prozessrecht

Orte, Zeiten und Materialien

13.03.2020-29.05.2020

Lehr­stuhl­runde

Unsere Lehr­stuhl­runde ist ein Gesprächskreis zu Grundfragen des (Öffentlichen) Rechts. Wir befassen uns mit aktuellen Gerichtsurteilen und wichtigen wissenschaft­lichen Veröffentlichungen. Die Lehr­stuhl­runde ist außerdem ein Forum zur Präsentation eigener Forschungs­arbeiten. Immer wieder haben wir Referenten aus der juristischen Praxis oder von anderen Universitäten zu Gast. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind uns jederzeit willkommen. Bitte bewerben Sie sich mit einer E-Mail an Lehr­stuhl.Klement(at)uni-mannheim.de.

Nächste Veranstaltungen:

  • Donnerstag, 27.02.2020. Thema: „Neue Medienwelt: Wer bestimmt die Agenda?“ – Referent: Dr. Hugo Müller-Vogg, freier Publizist; früher einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

    Paul Sethe hat 1965 gesagt, „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“. Das stimmt so nicht mehr. Die klassischen Medien haben längst die Kontrolle über die veröffentlichte Meinung verloren. Politisches Agenda-Setting kann jeder betreiben, der über Twitter, Facebook oder Youtube eine hinreichend große Zahl von Menschen erreicht.

    Wir haben es einerseits mit einer Demokratisierung der Medienwelt zu tun. Aber „das Netz“ öffnet auch der anonymen Verleumdung Tür und Tor, erleichtert die Verbreitung von „Fake News“, ist kaum zu kontrollieren. Was bedeutet das alles für den gesellschaft­lichen Diskurs und die politische Willensbildung? Darüber spricht am Donnerstag, dem 27.02.2020, der Publizist Dr. Hugo Müller-Vogg als Gast der „Lehr­stuhl­runde“ von Professor Klement. Müller-Vogg war bis zum Jahr 2001 einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und ist seitdem als freier Publizist auf vielen Kanälen zu lesen, zu hören und zu sehen. Seine Karriere begann als Pressereferent an der Universität Mannheim (1974 bis 1976). Von 1969 bis 1974 hatte er hier Volkswirtschafts­lehre und  Politische Wissenschaften studiert. 1978 wurde er mit der Untersuchung  „Public Relations für die Soziale Markt­wirtschaft – Die Öffentlichkeits­arbeit der BDA, des BDI und des DIHT zwischen 1966 und 1974“ promoviert.

    Der Vortrag und die anschließende Diskussion stehen für alle Mitglieder und Angehörige der Universität Mannheim offen. Um eine Anmeldung unter Lehr­stuhl.Klement(at)uni-mannheim.de wird gebeten.

 

  • Mittwoch, 11.03.2020. Gastvortrag von Dr. Jinhan Kim, Südkorea, derzeit Bundes­verfassungs­gericht.
  • Bisherige Lehr­stuhl­runden

    Montag, 18.11.2019. Thema: „Cookies nur mit Einwilligung? Wer haftet für Facebooks Like-Button? – Neues aus dem Gerichtssaal und Einblicke in den EuGH-Alltag“ – Referentin: Ref. iur. Julia Rebecca Kohler, Doktorandin an der Universität Heidelberg – Textgrundlage: EuGH, Urt. v. 29.07.2019 – Az. C‑40/17, Fashion ID, ECLI:EU:C:2019:629 und EuGH, Urt. v. 01.10.2019 – Az. C-673/17, Planet49, ECLI:EU:C:2019:801.

    Montag, 04.11.2019. Thema: „Rechts­staatlichkeit in Polen und Deutschland  – aktuelle Entscheidungen des Gerichtshofes der Europäischen Union“ – Referenten: Simone Pauline Kessler, Charlotte Strunk und Paul Dauscher – Textgrundlage: EuGH, Urt. v. 24.06.2019 – Az. C-619/18, ECLI:EU:C:2019:531; EuGH, Urt. v. 27.05.2019 – Az. C-508/18 und C-82/19, ECLI:EU:C:2019:456 und VG Wiesbaden, Beschl. v. 28.03.2019 – Az. 6 K 1016/15.WI, Rn. 97 ff.

    Dienstag, 22.10.2019. Thema: „Wahlhilfe oder Wahlbeeinflussung – der Wahlomat aus verfassungs­rechtlicher Perspektive“ – Referent: Ref. iur. Stefan Bornecke, Heidelberg – Textgrundlage: VG Köln, Beschl. v. 20.05.2019 – Az.: 6 L 1056/19, CR 2019, S. 533–535 und VG Köln, Beschluss vom 18.03.2011 – 6 L 372/11, NVwZ-RR 2011, S. 475–476.

    Dienstag, 10.09.2019. Thema: „Rechts­staat, Rechts­gemeinschaft, Rule of Law, l'état de droit – Was bedeutet „Recht“ für die Europäische Union?“ – Textgrundlage: Walter Hallstein, Eine Rechts­gemeinschaft, in: ders., Die Europäische Gemeinschaft, 5. Aufl. 1979, S. 53–77 und Armin von Bogdandy, Jenseits der Rechts­gemeinschaft – Begriffsarbeit in der europäischen Sinn und Rechts­staatlichkeits­krise, EuR 2017, S. 487–512.

    Dienstag, 11.06.2019. Thema: „Das Rechts­staats­prinzip des Grundgesetzes“ – Textgrundlage: Konrad Hesse, Der Rechts­staat im Verfassungs­system des Grundgesetzes, in: Festgabe Rudolf Smend, Tübingen 1962, S. 71-95.

    Donnerstag, 02.05.2019. Thema: „Predictive Policing – Perspektiven algorithmen­basierter Straftatprognosen im deutschen Polizeirecht“ – Textgrundlage: Timo Rademacher, Predictive Policing im deutschen Polizeirecht, AöR 142 (2017), S. 366-416. Referent: stud. iur. Florian Zenner, Saarbrücken.

    Dienstag, 12.03.2019. Thema: „Der Aufbau der Verwaltungs­gerichtsbarkeit in den neuen Bundes­ländern nach der Wende von 1989“ – Referent: Prof. Dr. Claus Meissner, Präsident des Verwaltungs­gerichtshofes Baden-Württemberg a.D., Präsident des Sächsischen Oberverwaltungs­gerichts a.D. und Vizepräsident des Verfassungs­gerichtshofes des Freistaates Sachsen a.D.

    Montag, 18.02.2019. Thema: „Rechts­staat und Demokratie“ – Textgrundlage: Andreas Voßkuhle, Rechts­staat und Demokratie, NJW 2018, S. 3154-3159.

    Mittwoch, 21.11.2018. Thema: „Nochmals: Mittelbare Drittwirkung von Art. 3 Abs. 1 GG“ – Textgrundlage: Alexander Hellgardt, Wer hat Angst vor der unmittelbaren Drittwirkung?, JZ 2018, S. 901-910, und Fabian Michl, Situativ staats­gleiche Grundrechts­bindung privater Akteure, JZ 2018, S. 910-918.

    Dienstag, 16.10.2018. Thema: „Mittelbare Drittwirkung von Art. 3 Abs. 1 GG - Die Entscheidung des Bundes­verfassungs­gerichts vom 11.04.2018 (Az. 1 BvR 3080/09)“ – Referentin: Anna Roh.

    Mittwoch, 19.09.2018. Thema: „Der Streit als Vater aller Fälle“ – Textgrundlage: Ralf Gröschner, JZ 2018, S. 737-745. Der Beitrag behandelt den Streit um das Recht als philosophischen Anfangsgrund der Jurisprudenz und erörtert seine Bedeutung für die dogmatische Figur des Rechts­verhältnisses und den dialogischen Modus juristischer Urteilsbildung und Urteilsbegründung.

    Dienstag, 05.06.2018. Thema: „Fortbildung des Unionsrechts und Vorlagepflicht gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV – zu BVerfG, Beschl. v. 19.12.2017 – Az. 2 BvR 424/17“ – Referent: Till Seyer.

    Donnerstag, 03.05.2018. Thema: „What about Law – Was nutzt das Jurastudium?“ – Textgrundlage: Catherine Barnard/Janet O’Sullivan/Graham Virgo, What About Law? Studying Law at University, 2011. Referenten: Anna Roh und Joshua Benedict Streuber.

    Montag, 19.03.2018. Thema: „Nudging als Rechts­begriff?“ – Textgrundlage: Franziska Weber/Hans-Bernd Schäfer, „Nudging“, ein Sproß der Verhaltensökonomie. Überlegungen zum liberalen Paternalismus auf gesetzgeberischer Ebene, in: Der Staat 56 (2017), S. 561-592.