DE / EN

Foto: Elisa Berdica

Betreuungs­angebot

Sollten Sie noch nicht in einer Lerngruppe lernen, so haben Sie jetzt möglicherweise die folgenden Fragen im Kopf: Wie treffen wir Entscheidungen in der Lerngruppe? Wie lernen wir am besten zusammen? Ist es nicht ein Risiko, sich auch auf andere zu verlassen? Was können wir bei Problemen oder Streit, im schlimmsten Fall beim Zerfall der Lerngruppe tun?

Auch diese Fragen haben wir uns selbstverständlich bei der Konzeption des Programms gestellt und daher ein umfassendes Betreuungs­angebot für Sie erarbeitet. Dieses beginnt mit einer Einführungs­veranstaltung, die Sie im Umgang mit Lerngruppen schulen soll.

Methodik, Rollenverteilung und Lernfortschrittskontrolle sind wesentliche Faktoren für eine funktionierende Lerngruppe. Fehlt es daran, so ist die Lerngruppe bereits von vornherein zum Scheitern verurteilt.

In begleitenden Workshops, die wir in Zusammenarbeit mit den Psychologen der Fakultät für Sozial­wissenschaften abhalten werden, möchten wir Ihnen die verschiedenen didaktischen Lernansätze näher bringen und Ihnen ermöglichen, diese einmal „live“ kennenzulernen und zu evaluieren. So soll jede Lerngruppe für sich den „gruppenoptimalen Lernansatz“ finden und sich bestmöglich auf das Examen vorbereiten können.

Dazu bieten wir eine Examenssprechstunde im Zivilrecht an, bei der Sie mit einer Professsorin oder einem Professor der Abteilung offengebliebene rechtliche Probleme aus Ihrer Lerngruppe besprechen können, damit keine Fragen offen bleiben. Daneben garantieren wir Ihnen auch die jederzeitige Erreichbarkeit einer wissenschaft­lichen Mitarbeiterin bzw. eines wissenschaft­lichen Mitarbeiters, der Ihnen auch abseits der Examenssprechstunde für Rückfragen zur Verfügung steht oder Mediation bei Problemen innerhalb der Lerngruppe leisten kann.

Wie finde ich eine Lerngruppe?

Sie haben noch keine Lerngruppe oder suchen noch eine*n weitere*n Lern­partner*in für Ihre Lerngruppe? Kein Problem!

Bereits jetzt besteht im Rahmen des Rep² - Programms die Möglichkeit, sich in die Lern­partnerbörse einzutragen, um eine*n passende*n Lernparter*in zu finden. Hierbei ist die Angabe einer (bisherigen) Jura-Durchschnitts­note dringend empfohlen, sodass es uns ermöglicht wird, die Gruppen leistungs- und anspruchs­gerecht zusammenzustellen.

Mit dem Rep²plus - Programm werden wir ein neues Konzept verfolgen und eine (erweiterte) Lerngruppenbörse einführen. Dies bedeutet für Sie, dass Sie sich nicht mehr nur individuell eintragen können, sondern auch eine bereits bestehende Lerngruppe in der Börse zur Verfügung zu stellen. Sollten Sie bereits nur im Tandem lernen oder drei Personen sein und sind der Auffassung, dass eine weitere Person eine Bereicherung für die Gruppe wäre, tragen Sie sich ein und wir werden dann aus dem Pool der Einzelpersonen oder z.B. falls es bei Tandems weitere Tandems mit gleichem Anspruch gibt, diese vorschlagen.

Stichwort „Anspruch“: Auch hier werden wir ein nach unserer Auffassung zielführenderes Konzept einführen. Statt auf die bisherige Jura-Durchschnitts­note werden wir auf Selbsteinschätzung setzen. Das bedeutet für Sie, dass Sie nicht Ihren bisherigen Notenschnitt uns bekannt geben müssen, sondern ein realistisch erreichbares Zielpunktespektrum, das Sie gerne im Examen erzielen würden. Dies hat den Vorteil, dass etwaige Verzerrungen durch besonders schwere oder leichte Übungen in der Vergangenheit keine Auswirkungen haben und wir Ihrem Anspruch bei der Suche einer passenden Lerngruppe besser gerecht werden können. Wir gehen hierbei davon aus, dass jede*r, die bzw. der sich in der Lerngruppenbörse einträgt bis zum Ablauf des vierten Semesters realistisch einschätzen kann, welche Note im Examen mit intensiver Anstrengung über ein Jahr erreicht werden könnte.

Möglicherweise ist es auch gar nicht Ihr Anspruch, eine hohe Punkteanzahl zu erreichen, da Sie nach dem Examen im Rahmen der Bachelor­klausuren ohnehin einen Fach­wechsel oder einen Master anstreben, wofür Sie keine hohe Punkteanzahl benötigen. Möglicherweise sind Sie anderweitig bereits stark eingebunden, sodass Ihnen nur begrenzte Lernzeit zur Verfügung steht. Hierfür kann es diverse Gründe geben, sodass wir dies - ohne Wertung - berücksichtigen möchten und alle aus der Lerngruppe den größtmöglichen Nutzen erzielen können.

Es würde wenig bringen, wenn Kandidat*innen, die über ein „ausreichend“ in der Prüfung glücklich sind, mit Kandidat*innen, die auf jeden Fall ein zweistelliges Ergebnis oder gar ein „gut“ erzielen möchten in eine Lerngruppe gewürfelt würden. Einerseits führte dies zu einer Über- und Unterbeanspruchung, andererseits aber auch (in dieser Folge) zu Streit und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Verfall der Lerngruppe.

 

Noch Fragen offen?

Sie haben die Antworten auf Ihre Fragen noch nicht gefunden? Dann versuchen Sie es einmal auf der Seite zu den häufig gestellten Fragen (FAQ). Werden Sie auch hier noch nicht fündig, dann stehen Ihnen dort auch die Kontaktdaten des betreuuenden Lehr­stuhls zur Verfügung, der Ihnen ihre verbleibenden Fragen noch gerne beantwortet.

Zu den FAQ