VGH-MootCourt 2026
Der VGH-MootCourt „Öffentliches Recht in Baden-Württemberg“ bietet Studierenden des Aufbaustudiengangs die einzigartige Möglichkeit, eine Verhandlung vor dem höchsten Verwaltungsgericht des Landes aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Praxis des Verwaltungsrechts aus nächster Nähe kennenzulernen und Ihre juristischen Fähigkeiten bereits im Studium gezielt weiterzuentwickeln.
Seit 2012 findet im Frühjahrs-/Sommersemester der VGH-MootCourt statt, welcher vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg mit Sitz in Mannheim durchgeführt wird. Dies geschieht in Kooperation mit dem Landesjustizprüfungsamt, den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Mannheim und Tübingen sowie dem Deutschen AnwaltVerein, Arbeitsgemeinschaft der Fachanwälte für Verwaltungsrecht im DAV, Landesgruppe Baden-Württemberg. Seit 2024 ist auch die Universität Mannheim mit einem Team vertreten.
Im Rahmen des VGH-MootCourt wird eine Gerichtsverhandlung vor dem VGH nachgestellt, bei der die Teams der Universitäten gegeneinander antreten. Jede Fakultät entsendet vier Studierende sowie ggf. Ersatzspieler:innen, die sowohl die Kläger- als auch die Beklagtenseite vertreten. Ziel ist es, durch fundierte Argumentation und überzeugendes Auftreten die Richterbank von Ihrer Position zu überzeugen.
Der VGH-MootCourt 2026 fand am 20.7.2026 im Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Schubertstraße 11, Mannheim (Sitzungssaal III) statt.
Weitere Informationen und Fotos finden Sie auf der Website des VGH Baden-Württemberg.
Bewerbung
Wir informieren Sie hier, sobald die Bewerbungsphase für den VGH-MootCourt 2027 beginnt.
Betreuung
Während der Vorbereitung werden Sie intensiv von Prof. Dr. Stefanie Egidy, LL.M. (Yale) und Prof. Dr. Michael Müller, LL.M. (Cambridge) sowie ihren wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Zudem können Sie im Rahmen der Vorbereitung Rhetorikcoachings und Probeverhandlungen bei Kanzleien absolvieren.
Gründe für eine Teilnahme am VGH-MootCourt
Durch die Teilnahme am Moot Court könnt ihr eure Kenntnisse im Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht anhand eines im Kern-Examensprüfungsstoff beheimateten Falls aus der gerichtlichen Praxis vertiefen.
Im Rahmen des Moot Courts könnt ihr euer in den Vorlesungen erlerntes Wissen in einer realitätsnahen Simulation einer verwaltungsgerichtlichen Verhandlung auf einen echten Fall anwenden. So sammelt ihr bereits im Studium wertvolle Praxiserfahrung, stärkt euer Auftreten und schärft euer juristisches Profil.
Im Rahmen des Moot Courts könnt ihr frühzeitig Kontakte zu engagierten Studierenden anderer Fakultäten sowie zu erfahrenen Juristinnen und Juristen aus der verwaltungsrechtlichen Praxis knüpfen.
Da ihr in der mündlichen Verhandlung aus der anwaltlichen Sicht für eure Mandantin argumentieren werdet, wird in der Vorbereitung anders als in der Universität nicht eine gutachterliche Lösung des Falles, sondern die gemeinsame Entwicklung der Prozessstrategien im Vordergrund stehen.
Da ihr euch gemeinsam im Team und unter Anleitung von Prof. Egidy und Prof. Müller sowie deren Mitarbeiter*innen in den Fall einarbeiten werdet, sind gerade noch keine vertieften verwaltungsrechtlichen Spezialkenntnisse nötig. Die Einarbeitungsphase dient gerade dazu, sich gemeinsam die spezifischen Probleme des Falles zu erschließen.
Erfolge in den vergangenen Jahren
2026
2. Platz für Luis Bonnet, Coco de With, Richard Klostermann und Liliam Walter. Das Team komplettierten Lorenz Krämer und Mario Wagner.
2025
3. Platz für Lilith Kasberger, Alena Lennartz, Joel Sonnenschein und Isabell Wunder sowie Sophie Leitsmann als Ersatzspielerin.
Zudem wurde Joel Sonnenschein für die beste Einzelleistung ausgezeichnet.
2024
2. Platz für Luca Bischoff, Tim Gromes, Sophie Schwarz und Tim Vollmer.


