Grundlagen des Rechts

Ausgewählte Publikationen

fristgebunden – Rechts­kulturen der Zeit

Fristen bestimmen unser Leben. Aber als »notwendiges Übel« entziehen sie sich dem kritischen Blick. Dieses Buch nimmt sie in den Fokus. Dabei führt es zu den Grundlagen unserer Verfassung, in die Maschinenräume des Rechts, aber auch auf Opernbühnen.

  • Mohr Siebeck, 2026
  • ISBN: 978-3-16-200183-2 

Verfassungs­geschichte

Die Grundlagen des Verfassungs­rechts eröffnen neue Perspektiven auf das Verfassungs­recht jenseits der klassischen Dogmatik. Band I dieses dreibändigen Handbuchs zeigt verschiedene theoretische und methodische Zugänge zu Verfassungs­recht und Verfassungs­denken auf und unter­sucht Kontexte sowie Geltungs- und Wirkungs­bedingungen des Verfassungs­rechts. Prof. Dr. Michael W. Müller, M.A., LL.M. (Cambridge) hat in diesem Werk das Kapitel zur Verfassungs­geschichte publiziert.

  • Mohr Siebeck, 2026
  • ISBN: 978-3-16-200111-5 

Hegels Rechts­philosophie im Kontext der Phänomenologie des Geistes

Der Aufsatz führt in die Thematik der Beziehung zwischen G. W. F. Hegel's Phänomenonlogie des Geistes und seinen Elementen der Rechts­phiolosophie ein. Darin wird die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes für Hegels Rechts­philosophie hervorgehoben. Darüber hinaus werden einige Abschnitte aus beiden Werken analysiert: Abschnitte aus den „Grundzügen der Rechts­philosophie“, in denen Hegel auf die „Phänomenologie des Geistes“ Bezug nimmt, sowie Abschnitte aus der „Phänomenologie des Geistes“, die aus der Perspektive der Rechts­philosophiegelesen werden können.

  • gemeinsam mit Kristina Peters
  • RPhZ 2023, 221
  • DOI: 10.5771/2364-1355-2023-3-221

Zeit in Gesetzen erfasst – G. W. F. Hegels Theorie der Kodifikation

Die Studie erschließt die Kodifikations­theorie Georg Wilhelm Friedrich Hegels für aktuelle rechts­theoretische Diskussionen. Sie zeigt, dass Hegels Äußerungen zum – bis heute maßgeblich mit den Protagonisten Friedrich Carl von Savigny und Anton Friedrich Justus Thibaut assoziierten – Streit um die Möglichkeiten einer systematisierenden Verschriftlichung des bürgerlichen Rechts nicht lediglich als zeitbezogene Invektive zu verstehen sind. Sie sind vielmehr eng mit Hegels rechts­philosophischem Programm verknüpft: Die Abfassung eines formell und materiell allgemeinen Gesetzbuchs ist nach Hegels Auffassung Grundlage von Freiheit, juristische Systembildung ist Aufgabe der Philosophie, seine Grundlinien der Philosophie des Rechts sind Beispiel für das denkende Erfassen des Rechts­stoffs, das einer Kodifikation zugrunde liegen muss. Die philosophische Zeitlosigkeit der Anforderungen, die Hegel an ein Kodifikations­projekt stellt, lässt schließlich Aussagen über aktuelle Systembildungs­versuche auf der Ebene der Europäischen Union zu. Insbesondere kann Hegels Theorie die Ermutigung entnommen werden, durch rechts­philosophische Systematisierung zur Suche nach einheitlichen Strukturen beizutragen, auf deren Basis sich ein einheits­stiftendes Narrativ entfalten kann.

  • Duncker & Humblot, 2022
  • ISBN: 978-3-428-18487-3