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Schwerpunkt Geistiges Eigentum und Lauterkeits­recht

Digitalisierung, neue Medien und Industrie 4.0 – Unternehmens­juristen/-innen müssen tagtäglich Lösungen für diese spannenden Herausforderungen finden. Durchschnittlich 30-40 % ihrer Arbeits­zeit verbringen sie bereits mit digitalen Themen – und die Nachfrage nach digital kompetenten Juristen wächst stetig. Sie möchten gut vorbereitet in das Berufsleben starten und die Herausforderungen der digitalen Transformation lösen? Sie interessieren sich für Medien, Design, Kunst und Kultur? Dann ist der Schwerpunkt­bereich 7: Geistiges Eigentum, Medien- und Lauterkeits­recht genau der richtige für Sie!

Er bietet einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Rechts­materien des Geistigen Eigentums sowie des Lauterkeits- und Medienrechts: Ein zentraler Fokus wird dabei auf das Urheberrecht gelegt, das nicht nur dem traditionellen Schutz von Kunst und Literatur dient, sondern auch die neuen Medien maßgeblich beeinflusst. Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung von Software und IT ist es wie kein anderes Rechts­gebiet gezwungen, sich gemeinsam mit den technischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln und zukunfts­fähige Regelungen bereitzustellen. Es ist Bestandteil mehrerer Fach­anwaltslehr­gänge (FA Urheberrecht & Medienrecht, FA Gewerblicher Rechts­schutz, ggf. FA Informations­technologie) und häufig Gegenstand höchstrichterlicher Rechts­prechung. 

Daneben erhalten Sie einen Einblick in das Recht der Patente und Gebrauchsmuster, die technische Leistungen schützen und Schutz­rechte von erheblichem ökonomischen Wert darstellen. Gleiches gilt für Kennzeichen – eingeführt zum Zwecke der Identifizierung und Unterscheidung erlangen sie durch Investitionen in Produktqualität und Werbung einen enormen wirtschaft­lichen Wert, der mittels eines subjektiven Rechts – der Marke – geschützt werden muss. Dieser ist die Vertiefungs­vorlesung „Markenrecht“ gewidmet. Ergänzt wird der Schwerpunkt­bereich des Weiteren durch eine Vertiefungs­vorlesung zum Lauterkeits­recht (UWG), das als Sonderdeliktsrechts beispielsweise vor irreführender Werbung, Rufschädigung, Behinderung und Ausspähen von Unternehmens­geheimnissen schützt. Nicht zuletzt haben Sie künftig auch die Möglichkeit, einen Überblick über die relevanten Fragestellungen des Medienrechts, insbesondere des Äußerungs- und Bildrechts zu erlangen. In der Vertiefungs­vorlesung „Medienrecht“ werden dabei nicht nur „klassische“ Fragen des Presserechts behandelt, vielmehr werden auch aktuelle Probleme, wie die Providerhaftung oder jene nach den Möglichkeiten und Grenzen der Kommerzialisierung von Persönlichkeits­merkmalen in der Werbung adressiert.

ACHTUNG: Ab Beginn des FSS 2018 wird der Wahl­bereich 7 neu strukturiert. Dies hat für Studierende, die bereits Leistungen im Schwerpunkt­bereich absolviert bzw. einzelne Lehr­veranstaltungen gehört haben, keine negativen Auswirkungen. Sie haben die Möglichkeit, den Wahl­bereich wie geplant abzuschließen, da im FSS 2018 alle Lehr­veranstaltungen DES ALTEN UND DES NEUEN MODULSYSTEMS nebeneinander angeboten werden (mehr dazu siehe unten bei „Lehr­veranstaltungen im Schwerpunkt­bereich“). Sie haben aber auch die Möglichkeit, auf das neue System „umzusteigen“. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des Lehr­stuhls (ip-law@uni-mannheim.de).

 

Lehr­veranstaltungen im Schwerpunkt­bereich

Hier finden Sie die im Rahmen des Schwerpunktes stattfindenen Lehr­veranstaltungen mit Wahl­möglichkeit.

Prüfungen im Schwerpunkt­bereich

Hier finden Sie Anmeldeformulare, Infoblätter etc.

Seminar zum Recht des Geistigen Eigentums im FSS 2020

Hier finden Sie die wichtigsten Imformationen zum Seminar im FSS 2020