Foto: Elisa Berdica

Master Wettbewerbs- und Regulierungs­recht (LL.M.)

  • Daten und Fakten zum Studium

    Abschluss: LL.M. (Master of Laws)

    Regel­studien­zeit: 4 Semester (= 2 Jahre)

    ECTS-Punkte: 120

    Veranstaltungs­sprache: Deutsch und Englisch

    Fremdsprachen­kenntnisse: Sie müssen sehr gute Englisch­kenntnisse mitbringen. Welche Englischnachweise wir akzeptieren, finden Sie unter Bewerbung und Auswahl.

    Studien­beginn: Herbst-/Wintersemester (September) Übersicht Semesterzeiten

    Fakultäts­zugehörigkeit: Fakultät für Rechts­wissenschaft und Volkswirtschafts­lehre

    Semesterbeitrag: 160,40 Euro (mehr)
    Gebühren für Nicht-EU-Ausländer: 1.500 Euro
    Gebühren für ein Zweitstudium: 650 Euro

  • Studien­gang in Kürze

    Das Wettbewerbs- sowie das Regulierungs­recht sind Rechts­gebiete von erheblich zunehmender Relevanz für die Praxis. Die steigende Anzahl von Wettbewerbs­verfahren belegen die Bedeutung des Wettbewerbsrechts: Das zeigt beispielsweise das Verfahren der Europäischen Kommission gegen Google.

    Eine Tätigkeit im Wettbewerbsrecht oder in regulierten Industrien (zum Beispiel Energie, Telekommunikation, Medien oder Verkehr) setzt umfangreiche Zusatz­kenntnisse voraus, auf die die traditionelle juristische Ausbildung nicht vorbereitet. Das Mannheimer Master­programm im Wettbewerbs- und Regulierungs­recht schließt mit seinem klaren Berufsbezug diese Lücke.

    Sie brauchen außerdem ökonomischen Sachverstand, um das Wettbewerbs- und Regulierungs­recht in der Praxis anzuwenden. Sie können beispielsweise nur dann erfolgreich mit Technikern und Ökonomen verhandeln, wenn Ihre Fach­kenntnis über juristische Bestimmungen hinausgeht.

    Im Laufe des Studiums wird deshalb zunächst eine umfassende Ausbildung im Öffentlichen Recht als Grundlage für das Regulierungs­recht geboten. Parallel dazu erfolgt eine Vertiefung im Wettbewerbsrecht und in ökonomischen Methoden. Die Studierenden können ihr Profil zudem durch die Wahl eines Schwerpunkts in den Bereichen Digitale Wirtschaft oder Energiewirtschaft schärfen.

    Das Programm legt großen Wert auf Praxisbezug. Diesen gewährleisten das sechswöchige Pflicht­praktikum und Lehr­veranstaltungen, die auch von Experten aus der Wirtschaft angeboten werden. Interdisziplinäre Seminare sowie die Master­arbeit mit individueller Ausrichtung – gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einer Behörde – bieten aktuelle Forschungs­einblicke.

  • Darum Wettbewerbs- und Regulierungs­recht (LL.M.) an der Universität Mannheim

    In diesem Master­programm haben Studierende die Möglichkeit rechts­wissenschaft­liche mit volkswirtschaft­lichen Inhalten zu kombinieren. Damit erwerben Sie eine Spezialisierung und profitieren von den beiden exzellenten Abteilungen der Fakultät für Recht­wissenschaft und Volkswirtschafts­lehre:

    National und international nimmt die Mannheimer Volkswirtschafts­lehre (VWL) aufgrund ihres Forschungs­renommees und der Qualität ihres Lehr­angebots einen Spitzenplatz ein. Die Abteilung Rechts­wissenschaft zeigt in Forschung und Lehre ein klares wirtschafts­rechtliches Profil und wird im aktuellen Ranking des Centrums für Hochschul­entwicklung (CHE) sehr positiv bewertet. Der Fach­bereich Jura punktet besonders in der Lehre und erhielt beim Studierenden­urteil in zehn von 13 Kategorien Bestnoten, dar­unter die „Studien­situation insgesamt“, „Studierbarkeit“, „Betreuung durch Lehr­ende“ sowie „Berufsbezug“. Siehe auch: Rankingergebnisse der Universität Mannheim

    Der LL.M. im Wettbewerbs- und Regulierungs­recht ist der erste seiner Art in Deutschland. Andere Hochschulen bieten bislang nur kostenpflichtige, berufsbegleitende und/oder einjährige Master­programme in diesem Spezialisierungs­bereich an.

    Was darüber hinaus attraktiv ist: Sie gewinnen hiermit Berufsperspektiven außerhalb der klassischen juristischen Berufe, weil Sie Expertenwissen zum Einsatz an zahlreichen Schnittstellen zwischen Recht, Ökonomie und Technik erhalten. Der Master bietet beispielsweise eine gezielte Vorbereitung auf Tätigkeiten in den Zukunftsbranchen der Energiewirtschaft und der Digitalen Wirtschaft.

    Die Fakultät hat zahlreiche Kooperations­abkommen mit namhaften Unternehmen wie etwa der Deutsche Bahn und der EnBW sowie der Telekom abgeschlossen, die den Studierenden unter anderem attraktive Praktikumsplätze anbieten.

  • Berufliche Perspektiven

    Aufgrund der juristischen und volkswirtschaft­lichen Doppel­qualifikation stehen Ihnen nach einem Abschluss viele attraktive Tätigkeits­felder offen:

    Grundsätzlich in Betracht kommen beispielsweise Tätigkeiten in Unternehmen der Energiewirtschaft, der Telekommunikations- und der Medienwirtschaft oder bei Verkehrs­unternehmen.

    Gleichermaßen können Absolventinnen und Absolventen Aufgaben in Behörden wie der Bundes­netzagentur, dem Bundes­kartellamt oder etwa der Europäischen Kommission übernehmen.

    Als Referentinnen und Referenten oder Konzernexpertinnen und –experten begleiten Sie in Ihren Jobs beispielsweise Regulierungs- und Wettbewerbs­verfahren, verfolgen systematisch Gesetzgebungs­verfahren und analysieren Wettbewerbs- und Markt­entwicklungen.

    Selbstverständlich ist auch die Promotion mit einer eventuell anschließenden Karriere in Wissenschaft und Forschung eine Option.

    Aufgrund der engen Verzahnung mit der Praxis haben Studierende schon während des Studiums die Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen. Lehr­beauftragte aus Unternehmen und Behörden bieten zusätzliche Gelegenheiten, sich frühzeitig über Arbeits­platz­perspektiven zu informieren.

  • Interessen und Fähigkeiten, die Sie mitbringen sollten

    Studierende des Masters Wettbewerbs- und Regulierungs­recht (LL.M.) sollten

    • Interesse für die Arbeit an der Schnittstelle von Recht, Ökonomie, Technik und Politik mitbringen
    • offen gegenüber anderen Disziplinen sein
    • interessiert sein an dynamischen Märkten mit ständigen Innovationen und sich verändernden Rahmenbedingungen gute analytische Fähigkeiten haben
    • gerne und gut argumentieren

    Aufgrund der Studien­inhalte im Bereich der VWL ist Interesse für wirtschaft­liche Zusammenhänge wichtig. Vor Mathematik sollten Sie nicht gänzlich zurückschrecken.

  • Aufbau Ihres Studiums

    Modulhandbuch
    Der Schwerpunkt des Curriculums liegt im juristischen Bereich und dort wiederum im Öffentlichen Recht, dem Regulierungs- und dem Wettbewerbsrecht. Daneben sind volkswirtschaft­liche Fächer sowie Einheiten zum Erwerb von Praxiserfahrung zu belegen. Ein Forschungs­seminar sowie die damit eng verbundene Master­arbeit führen schließlich zum Abschluss. Der Studien­gang eröffnet zahlreiche Wahl­möglichkeiten, die zur wirtschafts­rechtlichen Spezialisierung und Profilbildung beitragen: Im Wahlpflichtmodul Rechts­wissenschaft als „Herz“ des Studien­gangs entscheidet man sich entweder für einen Schwerpunkt im Bereich der „Digitalen Wirtschaft“ oder aber der „Energiewirtschaft“. Beide Spezialisierungen bestehen jeweils aus drei Veranstaltung mit einem Gesamtumfang von vierzehn ECTS Punkten. Im Wahlmodul Rechts­wissenschaft müssen zwei aus vier Veranstaltungen im Umfang von jeweils drei ECTS Punkten belegt werden. Auf diese Weise lässt sich ein für den angestrebten Beruf optimiertes Qualifikations­profil erwerben.
    Details zum Aufbau des Studiums finden Sie im Modulhandbuch.

    Aufenthalt im Ausland
    Die Abteilung Rechts­wissenschaft verfügt über ein großes und gut ausgebautes Netz an Partner­universitäten weltweit und unterstützt Sie gerne, wenn Sie einen Auslands­aufenthalt planen. Der optimale Zeitpunkt für ein Semester im Ausland ist im dritten Semester. Auf Wunsch können Sie auch längere Auslands­aufenthalte in Ihr Studium integrieren. Das Auslands­koordination der Abteilung berät Sie gerne. Ein Auslands­aufenthalt ist nicht verpflichtend.

    Praktika
    Die Prüfungs­ordnung schreibt ein sechswöchiges Pflicht­praktikum vor. Der ideale Zeitpunkt ist in den Semesterferien zwischen dem zweiten und dritten Semester. Sie können das Praktikum im In- oder Ausland absolvieren. Das Praktikum kann juristisch und/oder betriebs- und volkswirtschaft­lich ausgerichtet sein.

    Musterstundenplan
    So könnte Ihr Stundenplan im ersten Semester aussehen.

  • Promotion

    Voraussetzung für eine Promotion an der Universität Mannheim ist eine entsprechende Abschlussnote in Ihrem Master­abschluss. Außerdem müssen Sie eine Betreuerin oder einen Betreuer finden.

    Alle Details rund um das Thema Promotion finden Sie in der Promotions­ordnung.

  • Bewerbung und Auswahl

    Zugangs- und Zulassungs­voraussetzungen:

    Es muss ein erfolgreicher Abschluss in einem grundständigen rechts­wissenschaft­lichen Studien­gang oder einem von der Auswahl­kommission als fach­verwandt anerkannten Studien­gang mit einem rechts­wissenschaft­lichen Anteil von mindestens 30 ECTS an einer Hochschule im In- oder Ausland oder an einer staatlich anerkannten Berufsakademie vorliegen.

    Sie müssen einen Nachweis über hinreichende englische Sprach­kenntnisse und gegebenenfalls einen Nachweis über hinreichende deutsche Sprach­kenntnisse erbringen.
    Wir akzeptieren folgende Englischnachweise:

    • Ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschul­studium mit Englisch als Veranstaltungs- und Prüfungs­sprache. Die Studien­dauer muss mindestens ein Jahr betragen.
    • Eine Hochschul­zugangsberechtigung, die Sie im englischsprachigen Schulsystem erworben haben. Die Schulzeit muss mindestens ein Jahr betragen.
    • Außerdem kann der Englischnachweis erbracht werden durch:
      den Sprachtest Test of English as a Foreign Language Internet Based Test (TOEFL iBT) mit mindestens 90 Punkten,
      den Sprachtest International English Language Testing System – Academic Test (IELTS) mit einem Test Band Score von mindestens 6,5 oder
      ein gleichwertiges Ergebnis in einem vergleichbaren Test­verfahren. Über die Vergleichbarkeit entscheidet die Auswahl­kommission in Einzelfallentscheidungen.

    Auswahlkriterien:

    • Abschlussnote oder vorläufige Abschlussnote (mindestens 135 ECTS) des grundständigen Studien­gangs
    • Motivations­schreiben
    •  gegebenenfalls einschlägige berufspraktische Tätigkeiten, Auslands­aufenthalte, Auszeichnungen oder ehrenamtliche Tätigkeiten
    •  gegebenenfalls besondere akademische Leistungen

    Auswahlsatzung
    Alle Details zu Zulassung und Auswahl können Sie der Auswahlsatzung entnehmen.

    Bewerbung
    Sie können sich vom 15. März bis 31. Mai bewerben.

    Für den Studien­gang bewerben

Kontakt

Lisa Verena Waninger, M.Sc.

Lisa Verena Waninger, M.Sc.

Studien­gangs­managerin und Assistentin der Prüfungs­ausschüsse
Universität Mannheim
Abteilung Rechts­wissenschaft
Schloss Westflügel – Raum W 220
68131 Mannheim
Sprechstunde:
Vorlesungs­zeit: Di und Do 10–12 Uhr und 14–16 Uhr,
vorlesungs­freie Zeit: Mi 10–12 Uhr
(jeweils offene Sprechstunde)
Katharina Franck, ass. iur.

Katharina Franck, ass. iur.

Studien­gangs­managerin und Assistentin der Prüfungs­ausschüsse
Universität Mannheim
Abteilung Rechts­wissenschaft
Schloss Westflügel – Raum W 220
68131 Mannheim
Sprechstunde:
Vorlesungs­zeit: Di und Do 10–12 Uhr und 14–16 Uhr,
vorlesungs­freie Zeit: Mi 10–12 Uhr
(jeweils offene Sprechstunde)
Nafize Solak, ass. iur.

Nafize Solak, ass. iur.

Studien­gangs­managerin und Geschäftsführerin der Prüfungs­ausschüsse
Universität Mannheim
Abteilung Rechts­wissenschaft
Schloss Westflügel – Raum W 220
68131 Mannheim
Sprechstunde:
Derzeit befinde ich mich im Mutterschutz. Wenden Sie sich gerne an meine Kolleginnen: Vorlesungs­zeit: Di und Do 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr, vorlesungs­freie Zeit: Mi 10 – 12 Uhr. Kommen Sie einfach ohne Termin­vereinbarung vorbei!
Bewerbungs- und Zulassungsstelle

Bewerbungs- und Zulassungs­stelle

Universität Mannheim
L 1, 1 – Raum 157, 158
68161 Mannheim