Jura in Mannheim studieren
Kombinationsstudiengang Unternehmensjurist*in mit Staatsexamen
Staatsexamen
Jura und Wirtschaft
Integrierter LL.B.
Sie möchten Jura studieren und wissen schon, dass Sie später Anwält*in oder Richter*in werden möchten? Oder sind Sie noch unsicher: Wirklich bis zum Staatsexamen studieren oder lieber früher mit einem Bachelor of Laws (LL.B.) ins Berufsleben starten? Kein Problem: In Mannheim geht beides! Der LL.B. ist direkt in das Studium zum Staatsexamen integriert. Sie erlangen früh einen anerkannten Abschluss und halten sich gleichzeitig alle Wege offen.
Und noch ein Vorteil: Das Jurastudium in Mannheim ermöglicht es Ihnen, das erste Staatsexamen in zwei Schritten zu schreiben. Durch die Kombination mit Wirtschaftswissenschaften im Bachelorabschnitt erlangen Sie außerdem eine fachliche Zusatzqualifikation – ein großer Vorteil für einen Einstieg in Ihr Berufsleben.
Jura studieren: Respekt oder Mitleid?
Tonia und Louis geben einen Einblick ins Studium!
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FAQs zum Jurastudium in Mannheim
Kann man an der Uni Mannheim Volljurist*in werden?
Ja, man kann an der Uni Mannheim Volljurist*in werden. Sie sind von Anfang an im Kombinationsstudiengang Unternehmensjurist/in (LL.B./Staatsexamen) eingeschrieben. Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von zehn Semestern. Er führt zum ersten Staatsexamen.
- Nach dem sechsten Semester haben Sie bereits einen Bachelor of Laws (LL.B.) und könnten damit Ihr Studium beenden – wenn Sie alle nötigen Prüfungsleistungen erbringen.
- Wenn Sie weiterstudieren, haben Sie am Ende des Studiums das erste Staatsexamen – genauso wie bei einem klassischen Jurastudium. In Mannheim haben Sie als Bonus zusätzliche wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse.
Wie funktioniert die Mischung aus Wirtschaft und Jura?
Der Bachelorabschnitt umfasst die ersten sechs Semester. Hier setzt sich Ihr Studium aus 60 Prozent Rechtswissenschaften (hauptsächlich Zivilrecht), 30 Prozent Wirtschaftswissenschaften sowie zehn Prozent Schlüsselqualifikationen zusammen (Studienaufbau auf einen Blick) (PDF, 4 MB).
In den Semestern sieben bis zehn studieren Sie reine Rechtswissenschaften (Öffentliches Recht und Strafrecht).
Erstes Staatsexamen in zwei Schritten – wie geht das?
An der Uni Mannheim können Sie Ihr erstes Staatsexamen in zwei Etappen schreiben!
- Im klassischen Jurastudium schreiben Sie alle sechs Klausuren am Ende Ihres Studiums.
- In Mannheim studieren Sie in den ersten sechs Semestern Zivilrecht und schreiben dann am Ende des sechsten Semesters die drei zivilrechtlichen Staatsexamensklausuren.
- Am Ende des zehnten Semesters folgen dann die drei verbleibenden Klausuren im Öffentlichen Recht und Strafrecht.
Dies wird auch „Abschichtung“ des ersten Staatsexamens genannt und ist deutschlandweit nur an der Uni Mannheim möglich.
Wie zufrieden sind Jura-Studierende in Mannheim?
Im aktuellen CHE-Ranking 2025/
26 schneiden die Rechtswissenschaften sehr gut ab: - Allgemeine Studiensituation: 4,7 Sterne (bundesweit: 4,1)
- Lehrangebot: 4,6 Sterne (bundesweit: 4,1)
- Betreuung durch Lehrende: 4,6 Sterne (bundesweit: 4,0)
- Prüfungsorganisation: 4,4 Sterne (bundesweit: 3,5)
- Digitale Lernangebote: 4,5 Sterne (bundesweit: 3,8)
- Examensvorbereitung: 4,6 Sterne (bundesweit: 4,1)
Grundlage der Ergebnisse ist eine Befragung von 342 Jurastudierenden der Uni Mannheim.
Auch bei StudyCheck wird Jura an der Uni Mannheim regelmäßig hervorragend bewertet. Werfen Sie gerne einen Blick auf die aktuellen StudyCheck-Bewertungen.
Wie ist das Betreuungsverhältnis im Jura-Studium in Mannheim?
Die Abteilung Rechtswissenschaft an der Uni Mannheim ist vergleichsweise klein: Jedes Jahr starten circa 300 Studierende im ersten Semester. Insgesamt studieren um die 1.300 Studierende im gesamten Studiengang. Das Betreuungsverhältnis zwischen Professor*innen und Studierenden ist mit durchschnittlich einem*einer Professor*in pro 50 Studierende deutlich über dem Durchschnitt an staatlichen Universitäten. Dieser liegt bei durchschnittlich einem*einer Professor*in pro 65 Studierende.
Jura und Wirtschaft zusammen, ist das nicht schwerer oder leichter als „normales“ Jura?
Diese Frage wurde sogar vor Gericht verhandelt! Das „Mannheimer Modell“ ist nicht leichter oder schwerer als ein klassisches Jurastudium – es ist anders aufgebaut. Das entschied das Verwaltungsgericht Mannheim 2015 in einem Urteil.
Studierende im „Mannheimer Modell“ haben den Vorteil der „Abschichtung“. Sie müssen aber zusätzliche Leistungen in den Wirtschaftswissenschaften erbringen. Die Qualifikation am Ende des Studiums (erstes Staatsexamen) entspricht dem klassischen Jurastudium.
Warum Wirtschaft und Jura als Kombi?
Unternehmen brauchen Mitarbeitende, die Gesetze verstehen und wirtschaftlich denken können. Denn viele Entscheidungen in Firmen sind gleichzeitig rechtlich und wirtschaftlich relevant – zum Beispiel bei Verträgen, Personalfragen oder Unternehmensstrategien. Mit der Kombination aus Wirtschaft und Jura lernen Sie beide Seiten kennen: Sie verstehen rechtliche Zusammenhänge und können gleichzeitig einschätzen, wie Unternehmen arbeiten und Entscheidungen treffen. Das macht Sie besonders vielseitig und eröffnet Ihnen spannende Karrierechancen in Unternehmen, Beratung, Personal, Compliance oder Management.
Sollten Sie nach dem LL.B. Abschnitt entscheiden, nicht bis zum ersten Staatsexamen zu studieren, können Sie sich durch den wirtschaftswissenschaftlichen Anteil Ihres Studiums auch für Masterstudiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.
Wie gut sind Mannheimer Studierende im ersten Staatsexamen?
Im landesweiten Vergleich können sich Mannheimer Studierende mit der Durchschnittsnote von 7,71 Punkten über die besten Ergebnisse im ersten Staatsexamen freuen (Herbstkampagne 2025). Auch die Durchfallquote liegt mit 18,30 Prozent unter dem landesweiten Durchschnitt von 25 Prozent. Die Abteilung Rechtswissenschaft legt mit einem eigenen Staatsexamensvorbereitungskurs Rep2Plus großen Wert darauf, dass Studierende das erste Staatsexamen mit besten Voraussetzungen antreten können.
Die Ergebnisse des ersten Staatsexamens sind auf der Webseite des Landesjustizprüfungsamts Baden-Württemberg öffentlich einsehbar.
Kann man an der Uni Mannheim das zweite Staatsexamen machen?
Ein Jurastudium endet an einer Universität immer mit dem ersten Staatsexamen als höchste Qualifikation – so auch an der Universität Mannheim.
Danach kommt ein zweijähriges Referendariat. Anschließend absolvieren Sie dann das zweite Staatsexamen. Das zweite Staatsexamen stellt das Landesjustizprüfungsamt. Eine Universität hat also mit dem zweiten Staatsexamen nichts mehr zu tun. Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Staatsexamens sind Sie dann Volljurist*in.
Kann man mit dem Jura-Studium in Mannheim Richter*in oder Staatsanwält*in werden?
Ja, das Studium an der Uni Mannheim bereitet Sie optimal für die Berufe Richter*in oder Staatsanwält*in vor.
Der Einstieg in diese Berufe setzt – wie oben beschrieben – das erfolgreiche Bestehen des ersten und zweiten Staatsexamens voraus. Das heißt, Sie müssen für diese Berufe Volljurist*in sein. Auf dem Weg zum*zur Volljurist*in ist das Jurastudium in Mannheim, das mit dem ersten Staatsexamen abschließt, der grundlegende Schritt.





